SV Nersingen
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03.02.2021

Der SVN wetzt die Küchen-Messer: Jetzt geht’s den Wildschweinen an den Kragen!

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Angriff ist die beste Verteidigung

Am Wochenende gibt’s in Nersingen Wildschwein To Go! Damit „rächt sich“ der Sportverein an den wilden Borstenviechern, die kürzlich erneut den Trainingsplatz der Fußballer umgepflügt haben.

Die Idee hatte der 1. Vorsitzende Ralph Hamann; die „Rache des kleinen (Ha-)Mann(e)s“: er hat den Nersinger Sportheim-Wirt Dimi Tsakiltakis gebeten, am Wochenende Wildschwein auf die (Abhol-) Speisekarte zu setzen. Zusätzlich zu Moussaka oder Delphi-Teller steht da diesmal Wildschwein-Braten mit Blaukraut, Semmelknödeln und Preiselbeeren drauf. Die Tiere haben Jäger in unseren heimischen Wäldern erlegt; der Sportverein leistet damit einen aktiven und nebenbei sehr schmackhaften Beitrag dazu, die Über-Population der Wildschweine einzudämmen.

„Die Wildschweine haben zum wiederholten Mal unsere Sportanlagen schwer ramponiert!“, ärgert sich SVN-Platzwart Alexander „Riedle“ Fritsch. „Wir sind da machtlos, die kommen nachts durch den Wald auf unsere Sportplätze, pflügen die ganze Grasnarbe um; diesmal ist fast der komplette Trainingsplatz betroffen. Wir haben auf mehreren Seiten schon Schutzzäune aufgestellt, mit Duftmitteln zur Wildvergrämung gearbeitet, mit dem Jäger gesprochen – hat alles nichts gebracht. Die eine Seite machst Du zu, dann suchen sich die Wildschweine eben einen anderen, einen neuen Weg…“

Auch die Vorstandschaft des Vereins ist ratlos über die Sauerei auf den Club-eigenen Anlagen. „So schön unsere Sportplätze direkt am Auwald liegen, aber in Sachen Wildtiere hatten wir schon so ziemlich alles an unerwünschten Trainingsgästen da, was unsere Region zu bieten hat: Rehe, Dachse, immer wieder Wildschweine, sogar ein vermeintlich kleiner und harmloser Igel kann auf dem Spielfeld unerwartet tiefe und deutliche Spuren hinterlassen!“, ist auch der 1. Vorsitzende Hamann genervt von den tierischen Nachbarn aus dem Auwald, über die er sich ansonsten beim Beobachten aus der Ferne sehr freuen würde. „Das verursacht nicht nur schwere Schäden an den Anlagen, sondern vor allem einen riesigen zeitlichen und auch finanziellen Aufwand, wir müssen die Plätze in mühevollster Handarbeit wieder herrichten. Und das in Corona-Zeiten, wo wir nicht einmal mit der ganzen Mannschaft einen gemeinsamen Arbeitseinsatz durchführen können – das ist eine Mammutaufgabe, wenn gleichzeitig höchstens zwei oder drei freiwillige Helfer Hand anlegen dürfen.“

Die Wildschweine haben den Club-Chef so verärgert, dass er dieses Wochenende die Messer wetzt:

„Wir würden so gerne mal wieder richtig die Sau rauslassen! Stattdessen holen wir sie uns eben nach Hause: am Sonntag gibt es bei uns Wildschwein To Go. Angriff ist schließlich die beste Verteidigung, Rüssel weg von unseren Sportplätzen!“

Info: Bestellungen direkt über den Wirt Dimi – Tel. (07308) 924 123; Abholung nach Terminvereinbarung im Sportheim des SV Nersingen – bitte Schutzmaske tragen!

Im Anhang Bilder vom verwüsteten Trainingsplatz – zur Veröffentlichung frei / Quelle: SV Nersingen